Stories und News aus dem Moerser Sport
Moers hat eine Bühne – und zwar für euren Sport!
Mit der „Moerser Sportschau“ einem dynamischen, frischen und modernen Format, das die ganze Vielfalt unserer Vereinslandschaft sichtbar macht.

Viel los beim GRMSV
120 Jahre GRMSV – Moers erneut das Parkett einer Deutschen Meisterschaft
Das Jahr 2026 ist erst ein paar Wochen alt und die Verantwortlichen des GRMSV Moers sind schon voll in Planung – und das gleich in mehrerer Hinsicht. Bereits am 01. Februar findet mit der Bezirksmeisterschaft in Schiefbahn das erste Qualifikationsfahren in allen Altersklassen für die Saison 2026 statt. Auf dieser haben die Sportler die Möglichkeit sich für die Landesmeisterschaften der Schüler und Schülerinnen (U15), Junioren und Juniorinnen (U19) und der Elite zu qualifizieren. Mit insgesamt 16 Starts im 1er, 2er und 4er Kunstradsport starten die Moerser in die Saison. „Auch wenn von vorn herein feststeht, dass nicht alle Sportler die Qualifikation zur nächsten Meisterschaft schaffen, fiebert man mit jedem Sportler mit, da viele von ihnen mit einem neuen Programm an den Start gehen,“ so Radsportleiterin Anika van Zütphen. „Leider haben wir dieses Jahr das Pech, dass die Bezirksmeisterschaft der erste Wettkampf der Saison ist, sodass man vorher keinen Testlauf hat.“ ergänzt sie weiter. Trotzdem blick das Trainerteam positiv auf den Saisonbeginn.
Im Hintergrund wird sich jedoch nicht nur auf die Bezirksmeisterschaft vorbereitet, sondern auch auf das erste Heimspiel mit dem Niederrhein-Pokal in Moers am 22. Februar im enni.sportpark. Dann findet der erste von 5 Wertungsläufen auf Landesebene statt. Dies ist natürlich für alle immer ein besonderes Feeling, vor allem wenn Freunde und Familie Vorort sind, die sonst zu den Wettkämpfen nicht unbedingt immer alle dabei sind. Neben Sportlern aus NRW sind bei diesem Wettkampf auch regelmäßig Sportfreunde aus Belgien am Start.
Kurz nach diesem Event findet bereits die Landesmeisterschaft der Junioren und Juniorinnen statt, gefolgt von der Junior Masters Serie (3 Wettkämpfe), bei denen sich die Sportler für die Europameisterschaft qualifizieren können. Wie bereits in den letzten drei Jahren setzt der GRMSV Moers dabei auf seine Top-Sportlerin Aulona Nuhaj, die in ihrem letzten Juniorinnen-Jahr nochmal alles geben und sich in den Top 10 aus ganz Deutschland einreihen möchte. Insbesondere beim 3. Junior Masters (11.04.2026 in Neuenkirchen-NDS) wird sie alles geben, um in die Top 20 der 1er Juniorinnen zu fahren und somit das Ticket für die Deutschen Meisterschaften einzufahren. Denn das größte Highlight des Jahres findet am 02. und 3. Mai 2026 im enni.Sportpark statt. An zwei Tagen werden dann die Deutschen Meisterschaften der Junioren und Juniorinnen im Hallenradsport ermittelt und die Titel im 1er, 2er, 4er und 6er Kunstradsport sowie 4er und 6er Einradsport sowie Radball und Radpolo vergeben.
Bereits seit dem letzten Jahr ist der Vorstand des GRMSV mit den Vorbereitungen der DM beschäftigt. Nach einigen internen Gesprächen war klar, dass wenn wir eine Deutsche ausrichten, dass es dieses Mal eine DM in der Altersklasse U19 wird. „Mit dieser Meisterschaft wollen wir insbesondere - auch aufgrund ihrer guten Leistungen in den letzten Jahren – Aulona belohnen und ihr in ihrem letzten Juniorinnen Jahr die Möglichkeit geben, auch einmal das Feeling einer Heim-DM zu spüren.“ so ihre Trainerin Alina van Zütphen, die bereits 2016, 2019 und 2021 bei den Deutschen Meisterschaften der Elite in Moers an den Start ging und somit aus eigener Erfahrung spricht. Hinzukommt, dass der Verein in diesem Jahr sein 120-Jähriges Jubiläum feiert, was den Rahmen der DM gleich auch etwas festlicher macht. Die nächsten Monate werden somit für den GRMSV Moers nochmal sehr arbeitsintensiv.
Nach der Deutschen Meisterschaft stehen im Mai und Juni noch die Landesmeisterschaften der Schüler und Schülerinnen sowie der Elite an, bevor es in die Sommerferien geht. Damit ist die “Hauptsaison“ für die Schüler und Junioren vorbei und diese können sich verstärkt auf die Saison 2027 vorbereiten. Für die 4er Kunstradmannschaft der Frauen geht es nach den Ferien erst richtig los. Sie wollen sich wieder über den Deutschland-Cup zur Deutschen Meisterschaft der Elite qualifizieren, die Ende September in Sulzbach am Rhein stattfindet.
Neben den offiziellen Wettkämpfen findet noch die RKB-NRW Landespokalserie statt, bestehend aus fünf Wettkämpfen über das Jahr verteilt, in denen besonders der Nachwuchs Erfahrungen sammeln kann und viele Erfolge feiern wird.
„Auch wenn die Arbeit und die Vorbereitungen in den nächsten Wochen und Monaten deutlich mehr werden, freuen wir uns auf spannende Wettkämpfe und hoffentlich viele sportliche Highlights in der Saison 2026.“, so der 1. Vorsitzende des Vereins.

Steeldartboom in Asberg
Steeldart beim TV Asberg
Der TV Asberg hatte am 1. Oktober 2024 seine Steeldartsabteilung gegründet. Die Mitgliederzahl beläuft sich derzeitig auf 23. Dabei durchläuft die Mitgliedschaft die Altersklassen 15-66. Ausgangspunkt war ein spontanes Treffen einiger ehemaliger TVA-Fußballer im Frühjahr 2024 im Vereinsheim des TV Asberg. Dort kam man auf die Idee zwei Dartboards zum gemeinsamen Spielen zu montieren. Schnell wuchs die Gruppe, so dass alsbald der Entschluss zur Gründung einer eigenen Dartsabteilung gefasst wurde. Aufgrund der stark zunehmenden Teilnehmerzahl musste daher auch eine neue Trainingslokalität gefunden werden. Zwei Boards waren dann einfach zu wenig, um einen geregelten Trainingsbetrieb zu gewährleisten. Seit Sommer 2025 trainiert die Dartsabteilung nun im evangelischen Gemeindehaus in Moers-Asberg. An fünf Boards besteht dort die Möglichkeit, mittwochs und donnerstags ab 17 Uhr zu trainieren.
Dirk Lingner hat die Abteilungsleitung übernommen. Dabei wird er von Dirk Engelmann unterstützt, der derzeit noch beim Rumelner TV in der 2. Mannschaft aktiv ist. Neben regelmäßigen Testspielen gegen Teams aus der Umgebung (u.a. TV Kapellen, Rumelner TV, Berkadarts Rheinberg, etc.) werden auch interne Turniere angeboten.
- Ziel ist die Teilnahme am Ligabetrieb des NRW-Dartverbands (NWDV) ab September 2026 mit Einstieg in die Kreisliga.
- Parallel dazu hat sich eine zweite Mannschaft gebildet, die vornehmlich und unregelmäßig Freundschaftsspiele bestreiten möchte, eine Ligateilnahme ist hier noch nicht vorgesehen.
Spaß, Geselligkeit gepaart mit sportlichem Ehrgeiz und einem respektvollen Miteinander stehen im Vordergrund. Leistungsdruck wird bewusst vermieden. Die Steeldartabteilung hat sich mittlerweile zu einer festen Institution beim TV Asberg entwickelt, der große Wert auf Kameradschaft, gute Laune, aber auch sportlichen Ambitionen legt. Interessierte Anfänger oder Fortgeschrittene werden gesucht und sind immer herzlich willkommen an den Trainingstagen vorbeizukommen und einfach mal mitzumachen. Wir versuchen in den nächsten Monaten die Dartsabteilung noch weiter mit neuen Mitgliedern zu verstärken.

Präventionarbeit in DLRG
„Anne Tore – sind wir stark!“: Präventionstheater stärkt Kinder und setzt ein wichtiges Zeichen im Verein
Im ENNI Sportpark Rheinkamp wurde heute das interaktive Theaterstück „Anne Tore – sind wir stark!“ aufgeführt – ein weiterer bedeutender Schritt der DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp e.V. auf dem Weg in das Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport. Die Schauspieler Rosalie Linneweber und Alex Welp brachten die Inhalte eindrucksvoll auf die Bühne und sensibilisierten Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren für Grenzverletzungen, Selbstbestimmung und ein starkes „Nein“. Von Beginn an wurden die jungen Zuschauer aktiv einbezogen: Mit roten, gelben und grünen Karten zeigten sie, wie sie die dargestellten Situationen aus verschiedenen Sportarten wahrnehmen. So wurden Themen wie Druck, unangemessene Nähe oder Überforderung nicht nur dargestellt, sondern direkt gemeinsam reflektiert – ein Ansatz, der Präventionsarbeit für Kinder besonders greifbar macht.
Lara, eine unserer Ansprechpersonen für Prävention, beschreibt die unmittelbare Wirkung des Stücks:
„Man spürt sofort, wie gut die Kinder auf die Inhalte reagieren. Durch das Mitmachen verstehen sie intuitiv, wo Grenzen überschritten werden – und dass sie ein klares ‚Nein‘ äußern dürfen. Das Stück vermittelt ihnenMut, ohne sie zu überfordern.“
Auch für den Verein ist die Aufführung ein wichtiges Signal. Andre, ebenfalls Ansprechperson, betont, wie sehr das Theaterstück die vereinsinterne Präventionsarbeit stärkt:
„‚Anne Tore‘ zeigt, wie offen und früh man über das Thema sprechen kann. Für uns bedeutet das, Strukturen weiterzuentwickeln, die Kinder schützen. Wenn Kinder lernen, ihre Grenzen ernst zu nehmen, entsteht automatisch eine Kultur des Hinsehens im gesamten Umfeld.“
Er ergänzt, dass die Verbindung aus Theater und Workshop „ein ideales Gesamtpaket für Sportvereine“ sei, um sensibel und professionell mit dem Thema umzugehen.
Gefördert wurde die Aufführung vom Kreissportbund Wesel und unterstützt vom Landessportbund NRW – ein starkes Zeichen dafür, wie wichtig Prävention im organisierten Sport genommen wird.
Für die DLRG Ortsgruppe Moers-Rheinkamp e.V. ist „Anne Tore“ weit mehr als ein Veranstaltungsformat: Es ist ein zentraler Baustein auf dem Weg zu einem umfassenden Schutzkonzept und ein klares Bekenntnis, Kindern einen sicheren Raum zu bieten. „Der heutige Tag zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, fasst Lara zusammen. „Und er motiviert uns, diesen Weg konsequent weiterzugehen.“

Neujahrsempfang
Neujahrsempfang der Bürgermeisterin
Am 24. Januar 2026 lud die Moerser Bürgermeisterin Julia Zupancic zu ihrem ersten Neujahrsempfang ein – und setzte mit der Wahl des Veranstaltungsortes direkt ein Zeichen: Der neue Berufsschulcampus des Kreises Wesel bot den passenden Rahmen für einen Vormittag, der ganz im Zeichen von Aufbruch, Zusammenhalt und Engagement stand.
Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Moerser Stadtgesellschaft folgten der Einladung. Gäste aus Wirtschaft, Kultur und Politik kamen ebenso zusammen wie viele Ehrenamtliche aus den unterschiedlichsten Vereinen – darunter auch zahlreiche Engagierte aus dem Sport. Natürlich war auch die moersersportschau.de vor Ort, um diesen besonderen Vormittag zu begleiten.
In ihrer eindrucksvollen und empathischen Rede stellte Bürgermeisterin Zupancic auch das freiwillige Engagement in den Mittelpunkt. Sie betonte, dass Ehrenamt das Rückgrat der Stadt sei: Es verbinde Menschen, schaffe Vertrauen und halte die Stadtgesellschaft zusammen. Worte, die bei vielen Anwesenden sichtbar auf Resonanz stießen – gerade bei jenen, die sich tagtäglich in Vereinen, Initiativen und Organisationen einbringen.
Gerade der Sport in Moers ist ein lebendiges Beispiel für diese Kraft des Ehrenamts. Ohne die unzähligen freiwilligen Helferinnen und Helfer, Übungsleiter, Vorstände und Unterstützer würde das vielfältige Sportangebot in den Vereinen nicht funktionieren. Sport in Moers lebt von Gemeinschaft, von Engagement und von Menschen, die Verantwortung übernehmen – getragen von einer starken Stadtgesellschaft und unterstützt durch eine gute Sportinfrastruktur. Gleichzeitig wurde auch deutlich: Die Aufgaben für die Zukunft sind groß. Neben den vielen wichtigen Themen, die die Bürgermeisterin ansprach, bleibt auch der Ausbau der sportlichen Infrastruktur eine zentrale Herausforderung. Neue Sportstätten werden benötigt, bestehende Anlagen müssen erhalten und modernisiert werden, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden.
Der Neujahrsempfang machte Mut und zeigte, wie viel Potenzial in Moers steckt. Wenn Politik, Verwaltung, Ehrenamt und Stadtgesellschaft weiterhin gemeinsam an einem Strang ziehen, kann es gelingen, Moers nachhaltig zu stärken und die Stadt lebenswert für alle Generationen zu gestalten. Die Hoffnung ist groß – und der Wille spürbar –, gemeinsam das Bestmögliche für Moers zu erreichen.

Wandergruppe MTV
Wandern mit dem Moerser Turnverein
Manchmal beginnt etwas Großes ganz leise: mit einer Idee, einem offenen Ohr und dem Mut, alte Wege neu zu entdecken. Genau so hat es 2025 beim Moerser Turnverein begonnen, als Ralf Bode, Breitensportbeauftragter des Vereins, eine fast vergessene Tradition wieder zum Leben erweckte – das gemeinsame Wandern.
Was einst schon Teil der Vereinsgeschichte war, fand plötzlich wieder seinen Platz in der Gegenwart. Mit viel Herzblut, sorgfältiger Planung und echter Überzeugung machten sich Sportler:innen aus Fitness, Rehasport und Vorstand gemeinsam auf den Weg. Drei Touren wurden durchgeführt – drei Touren voller Bewegung, Gespräche und echter Nähe. Und schnell war spürbar: Hier passiert mehr als nur Sport.
Denn beim Wandern zählen nicht die Kilometer. Es zählen die Momente dazwischen. Das Lächeln am Wegesrand. Die aufmunternden Worte, wenn es anstrengend wird. Das gemeinsame Staunen über die Natur. Aus einzelnen Menschen wird Schritt für Schritt eine Gemeinschaft. Aus Bekanntschaften werden Verbindungen.
Und wenn die Wege hinter ihnen liegen, beginnt der vielleicht schönste Teil: die gemeinsame Einkehr. Bei duftendem Kaffee und Kuchen, bei herzhaften Speisen und kühlen Getränken werden Erlebnisse geteilt, Erinnerungen geboren und Freundschaften vertieft. Gespräche werden länger, Lachen wird lauter, das Wir-Gefühl wächst.
2026 geht dieser Weg weiter. Der Moerser Turnverein möchte das Wandern fest im Herzen des Vereins verankern – als Angebot für alle, die Bewegung lieben, Gemeinschaft suchen und echte Begegnungen schätzen. Denn am Ende zählt nicht, wie weit wir gegangen sind. Sondern, mit wem wir unterwegs waren. Moerser Turnverein – gemeinsam unterwegs. Gemeinsam verbunden.

Leichtathletik des MTV
Erfolgreicher Saisoneinstieg für Moerser Leichtathletik-Talente
Die Leichtathleten des Moerser TV waren am vergangenen Wochenende bei den Regions-meisterschaften in Rhede und beim Junior Indoor Jump`n`Run in Dortmund von Groß bis Klein im Einsatz.
Über starke neue Bestleistungen sowohl über 50m als auch im Weitsprung konnten sich in Dortmund Ole Kleinhietpaß (7,74sec/4,16m) und Simon Böcker Figueroa (7,77sec/3,94m) (beide M10) freuen. Im Weitsprung belegten sie die beiden ersten Plätze. Jonathan Verheyen (M8) als jüngster Athlet des Moerser TV konnte mit einem Sieg im Weitsprung (3,16m) und einem zweiten Platz über 50m (8,73sec) überaus zufrieden nach Hause fahren. Beide Leistungen sind persönliche Bestleistungen. Toll steigern konnte sich auch Lotte Ritzmann (W10) über 50m auf sehr schöne 8,29sec. Im Weitsprung wurde sie mit 3,53m dritte.
Dreifacher Regionsmeister über 60m (8,82sec), im Weitsprung (4,64m) und im Hochsprung (1,30m) wurde in der Altersklasse M12 der noch ein Jahr jüngere Louis Atzmann. Im Weitprung landete er über einen halben Meter vor der Konkurrenz. Jeder seiner sechs Sprünge hätte zum Sieg gereicht. Seine Zwillingsschwester Lucie Atzmann siegte ebenfalls im Weitsprung mit guten 4,49m. Kira Holevych (W13) wurde sowohl in ihrer Paradedisziplin 60m Hürden (10,37sec) als auch über 60m flach in neuer Bestzeit von 8,64sec jeweils Vizemeisterin.
Eine Spitzenleistung zeigte Felix Klöckner (erstes Jahr mU20) über 60m. In 7,03sec musste er sich nur unfassbar knapp dem ein Jahr älteren Tristan Licht aus Wesel geschlagen geben. Mit dieser Zeit qualifizierte er sich für die Deutschen Hallenmeisterschaften U20 im Februar in Sindelfingen. Regionsmeister über 60m Hürden wurde Damian Schmidt (mU20) in 8,60sec, während Julian Kambartel in der Männerklasse in 8,71sec mit neuer Bestzeit Vizemeister wurde. Eine tolle Steigerung gelang Phiip Klarhöfer (mU18) im Weitsprung in der höheren mU20-Klasse. Mit 5,85m verbesserte er sich um mehr als 60cm und belegte damit den zweiten Platz.
Weitere Vizetitel holten sich Merrit van Leyen über 60m als U18-Athletin in der wU20 mit neuer PB von 8,39 sec und Bennet Pullig (M15) im Weitsprung mit 5,32m.
Eine Woche zuvor hakte Felix Klöckner (mU20) in Düsseldorf schon sowohl die Qualifikationsnorm für die Deutschen U20 Hallenmeisterschaften über 200m (22,51sec) als auch mit der Staffel der Startgemeinschaft Düsseldorf Moers zusammen mit Damian Schmidt und Theo Tietze vom Moerser TV ab.

Judo-Sportabzeichen
Moerser Taiso's machen das Deutsche Judo-Sportabzeichen
Seit November 2021 wird Taiso als Bewegungsangebot in der Judoabteilung angeboten. Taiso (Tai- der Körper; so-die Gymnastik) ist eine traditionelle japanische Bewegungsform. Es ist ein ganzheitliches Training, welches die funktionalen physiologischen Prozesse aktiviert und so einen Beitrag zur Gesundheitsförderung leistet. Taiso ist insbesondere für Nicht - Kampfsportler *innen ein optimales Sport- und Bewegungsangebot. Es ist ein individuelles Training bestehend aus Übungen zur Verbesserung der:Mobilisation/Beweglichkeit, Kraft, Koordination, Atmung und der inneren Ausgeglichenheit. Jede Übungsstunde besteht aus einem Warm - Up, einem Kraft und koordinativen Teil. Für Taiso sind keine Vorkenntnisse erforderlich, dass die Taiso-Gruppe des KSV Moers aus aktiven, passiven und nicht Judokas besteht. Übungsleiter Klaus Berns ist offizieller Taiso-Lehrer des Deutsch Judo-Bundes (DJB), seit dem 16.03.2025. Hier wurden die ersten Zertifikate des DJB am Olympia-Stützpunkt Köln, unter Aufsicht von Jennifer Frey (Kataweltmeisterin und Vizepräsidentin des Nordrhein Westfälischer Judo-Verband (NWJV) verliehen. Vor der Prüfung nahmen alle 40 Teilnehmer an einem drei tägigen Intensivlehrgang teil. Für Übungsleiter und aktivem Judokämpfer Klaus Berns (Trainer B+C DOSB) lag es nahe, auch judospezifische Übungen ins Taiso-Training zu integrieren. So waren alle Taiso-Schüler des KSV Moers, zur Teilnahme am Deutschen Judo Sportabzeichen (JuSpoA) berichtigt und wurden in 4 Disziplinen geprüft: Judo-Fitness, Kraftausdauer, Beweglichkeit/Gewandtheit und Kreativität. Das JuSpoA kann nicht in einer Trainingsstunde absolviert werden, da allein der Bereich Judo-Fitness 40 min. dauert. Der Teil besteht allein aus 9 unterschiedlichen Übungen, wie Fallschule (Ukemi), Würfe (Nage-komi), Wurfeingänge (Uchi-komi) und Übungskämpfe (Randori). Da nicht alle Teilnehmer Judokas waren wurden die Übungen auch durch Uchi-komi-Bänder unterstützt. Klaus Berns konnte das JuSpoA an Anja Haze, Jörg Plätzmüller, Selima Boukricha, Markus Pfeiffer, Michael Bahrs, Sigrid und Beke Westermann überreichen. Alle Teilnehmer erreichen im Bereich Judo-Fitness und Kraftausdauer gute bis sehr gute Leistungen, nach den DJB Tabellen. Besonders erfreulich für Klaus Berns, Beke Westermann (aktiver Judoka) schnitt in allen Bereichen mit sehr gut ab. Für Kreativität und Beweglichkeit werden beim (JuSpoA) keine Punkte vergeben. In beiden Bereichen entscheidet der Übungsleiter über das Bestehen. Hier mussten die Teilnehmer einen Parcours 3. min. lang durchlaufen und Dehnfähigkeit und Beweglichkeit beweisen. Konzentration war bei dem Kreativteil gefordert. Hier wurde eine Kata (formelle Übung) durchgeführt. Alle Teilnehmer konnten stolz auf sich sein, nach erfolgreichem Abschluss. Wie beim Deutschen Sportabzeichen kann das Judo-Sportabzeichen mehrmals wiederholt werden und ist in drei Leistungsklassen unterteilt.

Moerser Hallenstadtpokal
Moerser Hallenstadtpokal 2026 – Wenn eine Stadt gemeinsam Fußball lebt! Zwei Tage Hallenfußball.
Zwei Tage Emotionen. Zwei Tage, die gezeigt haben, was den Fußball in Moers ausmacht.
Der Moerser Hallenstadtpokal 2026 war nicht einfach nur ein Turnier – er war ein Treffen der gesamten Moerser Fußballfamilie, ein Fest des Sports und ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie viel Leidenschaft, Fairness und Zusammenhalt in den Vereinen unserer Stadt steckt.
243 Tore – Fußball, der begeistert
Insgesamt 243 Tore fielen an diesem Turnierwochenende.
- 243-mal Jubel
- 243-mal Emotionen
Diese Zahl steht sinnbildlich für den offensiven, mutigen und leidenschaftlichen Hallenfußball, den alle 12 teilnehmenden Mannschaften auf das Spielfeld brachten. Keine Partie ohne Tore, kaum ein Spiel ohne eine gewisse Dramaturgie – der Hallenstadtpokal hielt, was er versprach.
Volle Halle an beiden Tagen – großartige Kulisse
An beiden Turniertagen war die Halle mehr als gut besucht – wir müssen eher von zweimal ausverkauft sprechen. Die Tribünen füllten sich an beiden Tagen früh, die Stimmung war von Beginn an spürbar. Familien, Freunde, Vereinsverantwortliche und Fußballfans sorgten für eine Atmosphäre, die jede Begegnung zu etwas Besonderem machte. Gerade der diesjährige Ausrichter MS V Moers brachte seinen eigenen Fanclub mit und die MSV Fans überzeugten bei jedem Spiel ihres Teams. Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass es auch seitens des Publikums immer fair zuging. Applaus für schöne Spielzüge , mitfiebernde Zuschauer bei den Neunmeterschießen und großer Respekt gegenüber allen Beteiligten – genau so fühlt sich Fußball an.
Vorrunde – Leidenschaft von der ersten Minute an
Bereits in der Gruppenphase wurde deutlich, dass dieses Turnier niemand im Vorbeigehen gewinnen würde. In Gruppe A lieferten sich MSV Moers, FC Niederrhein Soccer, FC Mattheck Moers, FC Meerfeld, GSV Moers und der SC Rheinkamp zahlreiche enge und torreiche Duelle. Der MSV Moers präsentierte sich früh in starker Form, während Teams wie der FC Meerfeld und der FC Mattheck Moers mit Einsatz, Moral und überraschenden Ergebnissen überzeugten. Die Gruppe B war geprägt von starken Auftritten des SV Scherpenberg, der mit Tempo, Spielwitz und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor beeindruckte. Doch auch der VfL Repelen, der TV Asberg, der TV Kapellen, der SV Schwafheim und Rot-Weiß Moers hielten mit großem Einsatz dagegen und machten jedes Spiel zu einer Herausforderung.
K.o.-Phase – Nerven aus Stahl und pure Dramatik
Mit dem Start der Viertelfinals erreichte das Turnier eine neue emotionale Ebene. Mehrere Partien mussten im Neunmeterschießen entschieden werden – Momente, in denen sich Stille und Ekstase binnen Sekunden abwechselten. Spieler übernahmen Verantwortung, Torhüter wuchsen über sich hinaus, ganze Teams litten und jubelten gemeinsam. Spätestens in den Halbfinals war klar: Dieses Turnier fordert nicht nur fußballerische Qualität, sondern auch Charakter, Mentalität und Teamgeist.
Finale – Ein verdienter Sieger
Im Endspiel trafen mit dem SV Scherpenberg und dem MSV Moers zwei Mannschaften aufeinander, die über das gesamte Wochenende überzeugt hatten. Vor großartiger Kulisse zeigte der SV Scherpenberg noch einmal seine ganze Klasse und setzte sich verdient mit 4:1 durch. Konsequent, spielstark und fokussiert krönte sich das Team zum Sieger des Moerser Hallenstadtpokals 2026. Es war wohl das Endspiel, wo von man auch als MSV Mores und im Vorfeld des Turnieres geträumt haben durfte. Das Endspiel gegen den Landesligisten. Der MSV Moers hielt in weiten Strecken im Endspiel und getragen von seinen Fans mit, konnte aber zum Schluss der Partie nicht mehr dagegenhalten. Neben dem 4:1 darf man auch hier sagen, dass es ein absolut faires Endspiel war und im Nachgang beide Teams feierten.
Ein besonderes Ausrufezeichen setzte Nick Noah Redam, der mit 13 Treffern nicht nur Torschützenkönig wurde, sondern dem Turnier mit seiner Offensivstärke und seinem Torriecher seinen Stempel aufdrückte.
Auszeichnungen – Leistung und Fairness im Mittelpunkt
- Sieger des Hallenstadtpokals: SV Scherpenberg
- Torschützenpokal: Nick Noah Redam (SV Scherpenberg) – 13 Tore
- Fairplay-Pokal: VfL Repelen – ein verdienter Preis für vorbildliches sportliches Verhalten
Ein Turnier braucht starke Gastgeber – Danke, MSV Moers
Ein Turnier dieser Qualität steht und fällt mit seiner Organisation – und hier setzte der MSV Moers mit seinem Orga-Team Maßstäbe. An beiden Tagen überzeugte das gesamte Team durch:
- hervorragende Präsenz
- großes Engagement
- Freundlichkeit gegenüber Spielern, Gästen und Fans
- einen reibungslosen Ablauf
- sowie ein erstklassiges Catering und eine hervorragende Bewirtung, die allseits gelobt wurden
Mit Herzblut, Professionalität und Liebe zum Detail schuf der MSV Moers den Rahmen für ein Turnier, das allen Beteiligten in bester Erinnerung bleiben wird.
Fazit
Der Moerser Hallenstadtpokal war alles, was man sich von einem solchen Turnier wünscht:
- 243 Tore
- volle Ränge
- faire Spiele
- emotionale Entscheidungen
- engagierte Gastgeber
- ein hochverdienter Sieger.
Der Hallenstadtpokal hat gezeigt, wie lebendig der Fußball in Moers ist – und wie stark eine Stadt sein kann, wenn sie gemeinsam hinter ihrem Sport steht. Danke an alle Vereine, Spieler, Schiedsrichter, dem Ausrichter MSV Moers mit seinen Helferinnen und Helfern und Fans – und herzlichen Glückwunsch an den SV Scherpenberg!

Moerser Hallenstadtpokal
Moerser Hallenstadtpokal – Wenn Moers gemeinsam Fußball lebt
Der Jahreswechsel ist kaum verklungen, da schlägt das Fußballherz der Stadt bereits im höchsten Takt: Am 03. und 04. Januar 2026 wird der ENNI-Sportpark wieder zum brodelnden Zentrum des Moerser Fußballs. Der Moerser Hallenstadtpokal steht vor der Tür – ein Turnier, das weit mehr ist als nur ein sportlicher Wettbewerb. Es ist Emotion, Tradition und gelebter Zusammenhalt.
Wenn der Ball rollt, geht es um den Wanderpokal der Stadt Moers, um Prestige, um Leidenschaft – und um die besondere Atmosphäre, die nur der Hallenstadtpokal erzeugen kann. Doch genauso wichtig wie Tore und Siege ist das, wofür dieses Turnier seit Jahren steht: Respekt und Fair Play. Der Stadtsportverband Moers setzt mit dem Fairness-Pokal ein klares Zeichen und erinnert daran, dass echter Sport immer auch Haltung zeigt.
Auf dem Parkett des ENNI-Sportparks treffen dabei zwölf Moerser Vereine aufeinander, die alle ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Farben und ihre eigenen Fans mitbringen: MSV Moers, FC Moers-Meerfeld, FC Matthek Moers, SC Rheinkamp, GSV Moers, FC Niederrhein Soccer, FC Rot-Weiss Moers, SV Schwafheim, SV Scherpenberg, VfL Repelen, TV Kapellen und TV Asberg. Wenn diese Teams aufeinandertreffen, sind Gänsehautmomente garantiert – lautstarke Unterstützung von den Rängen, enge Spiele, umkämpfte Zweikämpfe und der pure Wille, für den eigenen Verein alles zu geben.
Als Ausrichter steht in diesem Jahr der MSV Moers im Mittelpunkt – mit großer Verantwortung, aber vor allem mit spürbarer Leidenschaft für den Fußball und für diese Stadt. Nach Rücksprache mit der moersersportschau.de wird schnell deutlich: Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Der Hallenstadtpokal ist für den MSV Moers nicht einfach ein Turnier, sondern eine Herzensangelegenheit.
Während auf dem Spielfeld um jeden Ball gekämpft wird, schlägt das eigentliche Herz des Turniers hinter den Kulissen. Laut Tolga Günes werden rund 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ihre Zeit, ihre Energie und ihre Begeisterung investieren, um dieses Fußballfest möglich zu machen. Mit unermüdlichem Einsatz, echtem Teamgeist und einer ansteckenden Leidenschaft sorgen sie dafür, dass aus zwei Turniertagen ein Erlebnis voller Emotionen wird. Mit einheitlichen Shirts, immer präsent, immer ansprechbar, empfangen sie Fans und Zuschauer mit offenen Armen und einem ehrlichen Lächeln.
Der Duft von kulinarischen Spezialitäten liegt dann in der Luft, Becher klirren, Gespräche mischen sich mit Fangesängen – und genau hier entsteht diese besondere Atmosphäre, die den ENNI-Sportpark zum pulsierenden Treffpunkt des Moerser Fußballs macht. Sie halten dem sportlichen Geschehen den Rücken frei, schaffen Raum für große Momente und tragen entscheidend dazu bei, dass der Hallenstadtpokal mehr ist als ein Wettbewerb: Er ist ein gemeinsames Fest für die ganze Stadt.
Somit ist die Vorfreude riesig und die Erwartungen hoch: Das Organisationsteam rechnet zudem mit einem spürbaren Zuschauerplus und einer stimmungsvollen, dauerhaft gut gefüllten Halle.
Alles ist angerichtet für ein Turnier, das Emotionen weckt, Erinnerungen schafft und die Stadt zusammenbringt. Der Moerser Hallenstadtpokal verspricht zwei Tage voller Leidenschaft, Fairness und echtem Hallenfußball – ein Sportfest, das man nicht verpassen darf.

Triathleten in der Oberliga
Freude beim Moerser TV: Triathleten starten in der Oberliga
Vorgezogene Bescherung für die Triathleten der Moerser TV: Die Verbandsliga Mitte-Mannschaft steigt nun doch in die Oberliga auf. Das Liga-Team hatte im September die Saison mit einem dritten Platz in der Gesamtwertung beendet – und ganz knapp das Ticket für die nächst höhere Liga verpasst. Da nun ein bereits in der Oberliga startender Verein seine Mannschaft zurückgezogen hat, können die Moerser Triathleten in der kommenden Saison in der zweithöchsten Liga in NRW antreten und dort ihr Können unter Beweis stellen.
Darüber hinaus stellt die Triathlon-Abteilung des Moerser TV eine Mannschaft in der Verbandsliga Süd. In der Landesliga Süd, in der auch Mixed-Teams an den Start gehen dürfen, ist der MTV mit zwei Mannschaften vertreten.
Die Verbandsliga-Mannschaft des Moerser TV Triathlon (rechts) hier mit Marc Macziejek, Stefan Musu, Kai Rosenau und Fritz Hamacher – schloss die Liga-Saison mit einem dritten Platz in der Gesamtwertung ab. Nun steht fest, dass das Team 2026 in der Oberliga startet..

Judo Masters Berlin
Für Judoka, das Highlight zum Jahresende: Das Internationale Judo Luftfahrt Masters Berlin
Das Luftfahrt - Masters wird vom SV Luftfahrt Berlin e. V. jährlich organisiert. Es ist ein internationales offenes Turnier, dass sich in den letzten Jahren unter den Veteranen (Ü30) als Geheimtipp etabliert hat. Das Turnier in Berlin wird von den Athleten gerne als Abschlussturnier des Jahres wahrgenommen, weil hier viele namhafte Judoka zusammen kommen und man sich noch mal begegnet. Bei den diesjährigen Masters waren ca. 200 Teilnehmern aus vielen Nationen vertreten.
Klaus Berns ging in der Altersklasse Ü60, in der Gewichtsklasse bis 81kg an den Start. Hier traf er auf starke Gegner, die er zum Teil bei der Weltmeisterschaft in Paris November 2025 schon kennen gelernt hatte. Im Gegensatz zur WM wurde in Berlin ab 60 Jahren in einer Altersklasse gekämpft und der Pool setzte sich wie folgt zusammen:
Manfred Zöllner, SV Friedrichsfeld, Goldmedaille WM Paris 2025 (Ü70,-81kg)
Edwin Ebermann, Rathenower JC 1981, Bronzemedaille WM Paris 2025 (Ü65,-81kg.)
Dieter Motzek-Jordan, BC Randori Berlin, 5. PLatz WM Paris 2025 (Ü60,-73kg)
Herbert Steinberg, FSV Magedeburg 1895, Bronzemedaille EM Riga 2025 (Ü70,-81kg)
Uwe Blankenberg, JKC Rostock 2014
KLaus Berns, KSV Moers
Nach Auslosung standen die ersten beiden Gegner für Berns fest: Erster Kampf gegen Blankenberg, Zweiter Kampf gegen Steinberg. Im ersten Kampf versuchte Berns seinen Gegner mit Fußtechniken in die richtige Position zu bringen um seine Spezialtechnik ansetzen zu können. Nach missglückten Angriff geriet Berns in die Bodenlage, konnte die Situation jedoch schnell bereinigen. Blankenberg reagierte darauf mit einer Kombination in Verbindung mit einer Fußtechnik, die Berns zu Fall brachte. Der Kampfrichter sah das als vollständigen Wurf an und gab Ippon (10 Punkte) für Blankenberg. Um noch auf's Podest zu kommen wurde es jetzt eng für Berns. Der nächste Gegner Herbert Steinberg, 3. der Europameisterschaft 2025 in Riga. Klaus Berns setzte alles auf eine Karte und übernahm sofort die Kontrolle über den Kampf. Bereits nach 40 Sekunden erzielte Berns durch seine Spezialtechnik "Uchi-mata" die erste Wertung (Yuko=2 Punkte). Diese Führung lies sich Berns nicht mehr nehmen und erzielt durch eine weitere Wurftechnik (Seoi-toshi) nach 1:15 min. den Sieg (Ippon=10 Punkte). Im nächsten Kampf unterlag Berns, dem späteren erst platzierten Dieter Motzek-Jordan, durch eine Wurftechnik nach schon 30 Sekunden. Das bedeutete Platz 3 für Berns. Mit seiner Leistung konnte Klaus Berns zufrieden sein, da alle Gegner hochkarätige Kämpfer waren.

Judo WM in Paris
Ein Erlebnisbericht von Klaus Berns (KSV Moers)
Am 4.11.25 Duisburger Bahnhof die "Welle" bestaunt und mit dem Eurostar pünktlich abgefahren. Mit an Board Karin (Ehefrau). Ankunft Paris Gare du Nord gut gesichert durch Security und Soldaten. Dann in den Untergrund. Metro erlebt, mit vielen Reisenden und Koffern. Hotel gefunden, eingecheckt und sofort den Weg "INSTITUT DU JUDO" erkundet.Gefunden und erste Teilnehmer in Judo-Anzügen erkannt - großes Hallo in sämtlichen Sprachen. Lange Schlangen vor der Waage, lösten sich aber schnell auf. Die Pariser sind das noch von der Olympiade 2024 gewohnt. Der Judo-Tempel, Umkleideräume, Aufwärmräume und Einscheckmöglichkeiten bestens ausgestattet. Die Kampfarena mit 5 Matten, Kampfrichterplätzen und Platz für über 1000 Zuschauern war eindrucksvoll und entwickelte sich während der Kämpfe zum Hexenkessel.Insgesamt waren 5 Kampftage für diese Veteranen-Weltmeisterschaft vom 3.11.2025 bis 7.11.2025 geplant. Mit 2316 Teilnehmern aus 64 Ländern, (6 Kontinenten) war es die größte Veteranen-Weltmeisterschaft die jemals statt gefunden hat, seit dem es Judo gibt. Es war eine Veranstaltung der Superlative. Am Mittwoch Waage und Akkreditierung für meine Altersklasse. Gewicht und Attest vom Arzt waren bei mir in Ordnung. Ich konnte also wie geplant in der Gewichtsklasse bis 81kg, Altersklasse Ü65 starten. Zuvor war sogar noch Zeit, für eine kleine Exkursion zum Eifelturm.
Donnerstag dann der Kampftag.
Hier wurden alle deutschen Teilnehmer/innen durch ein Team vom Deutschen Judo-Bund hervorragend unterstützt. In meiner Gewichts und Altersklasse gingen insgesamt 29 Teilnehmer aus 16 Nationen an den Start. Nach überstandener Vorrunde, ging es in die Hauptrunde (Round of 16). Im 1. Kampf der Hauptrunde, kämpfte ich gegen Vitalie Cotea aus Moldawien. Hier konnte ich den Kampf lange bestimmen, wurde leider in der letzten Minute gekontert und verlor. Im 2. Kampf der Hauptrunde wurde es für mich schwer. Hier trat ich gegen den Weltmeister von 2022 Faouzi Abderrahmane aus Frankreich an.
Die Plazierung: 1. Reinhold Kurz (AUT) I 2. Patrick Larfeuille (FRA) I 3. Faouzi Abderrahmane (FRA)
Die Weltmeisterschaft war ein tolles Ereignis und freue mich schon auf Berlin. Da finden am 29.11.2025 das "Internationale Judo Luftfahrt Masters Berlin" statt. Auch hier gehen viele Nationen an den Start. Ich werde viele Bekannte wieder treffen.
